Samstag, 16. November 2013
20:00 - 00:00

25.-
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Beschreibung

Das One Of A Million Musik Festival in Baden ist ein Boutique Festival. Klein und fein, aber gross im Inhalt. Um die Vorfreude auf die vierte Ausgabe vom 31.01.14-08.02.14 zu steigern, veranstalten sie zusammen mit dem KiFF eine wunderbare Pre-Festival Show mit Amatorski (BE) und A Crashed Blackbird Called Rosehip (CH).

Amatorski aus Belgien machen sehr feinen Indie-Pop: verletzlich, murmelnd, melancholisch wirken die Sounds, schwerelos der wunderbare und wunderliche Gesang von Sängerin, Pianistin, Gitarristin und Programmiererin Inne Eysermans. Die Produktion scheut nicht davor zurück es knacken, knistern und zischen zu lassen. Das Schlagzeug rutscht in den Trip-Hop ab, um dann wieder einer klaren Reinheit zu weichen, die tief in die Seele der Musiker blicken lässt. Alles hatte etwas Grosses und Erhabenes. Diese Band ist ein Ereignis.Und so wurde Amatorski zuletzt auch vom britischen Guardian als die beste zeitgenössische belgische Band bezeichnet, während die Hipster von Les Inrockuptibles vom Auftritt auf dem letztjährigen Reeperbahnfestival schwärmten: „Wahnsinnig elegant... präzise, zerbrechlich, melodisch, subtil: Das schönste Konzert des Abends."

Black Marble aus Brooklyn lassen mit ihrem Synth-Pop die 80er hochleben. Düster, sphärisch, verträumt. Sie supporteten schon Darkwave Grössen wie Light Asylum und The Soft Moon und führen jetzt das KiFF-Publikum in ihre Sphären.

Es sind vorwiegend Graustufen, in denen A Crashed Blackbird Called Rosehip ihre visuell geprägte Vorstellung von Liedern umsetzen. Disharmonie als Konzept, über die meist schleppenden Beats zirpen elektronische Nuancen, fiept der Synthie, tänzelt eine gedämpfte und reduziert angeschlagene E-Gitarre, summen Posaunen, Flöten und allerlei kurrlige Gerätschaften ihren Lockruf. Natürlich, das ist eine träge Angelegenheit, im Grunde. Quasi Hochnebelmusik. Doch das St. Galler Duo deckt mit minimalistischem Einsatz der Mittel ein Emotionsspektrum von erstaunlicher Breite ab. Von der nachlässigen Entspanntheit eines verregneten Katersonntags über die beklemmende Dramatik eines David-Lynch-Soundtracks hinüber zu zweistimmigen Gesangslinien, in die man sich am liebsten einkuscheln möchte.