Mittwoch, 28. April 2021
19:30 - 21:10

Ab 15 Jahren

Beschreibung

Mit dem Trommler Oskar Matzerath, der beschliesst, nicht mehr zu wachsen, als er die Verkommenheit der Welt erkennt, hat Nobelpreisträger Günter Grass eine literarische Jahrhundertfigur erschaffen. Oskar Matzerath, 1924 geboren, verliert schon die Lust am Leben, bevor es überhaupt beginnt. Am liebsten würde er wieder in den Mutterleib zurückkehren. Einzig die ihm von seiner Mutter versprochene Blechtrommel eröffnet ihm eine Überlebensperspektive. An seinem dritten Geburtstag erhält er das ersehnte Instrument und beschliesst, nicht mehr zu wachsen. Er trommelt an gegen die Welt des Scheins, der Lügen und der Verbrechen. Oskar ist Beobachter und zugleich Beteiligter einer Zeit, in der einfache Antworten auf komplexe Fragen immer populärer werden. Eindrücklich schildert er das Aufziehen faschistischen Denkens, wie die Schwelle zur Gewalt immer weiter sinkt und schliesslich eines der grössten Verbrechen der Menschheit möglich wird. Der Schauspieler Michael von Burg schlüpft virtuos in die diversen Figuren des Romans.

Die Veranstaltung findet im kultur und kongresshaus aarau statt.

MITWIRKENDE
MIT: Michael von Burg. REGIE & BÜHNE: Markus Keller. KOSTÜME: Sarah Bachmann. TECHNISCHE LEITUNG: Flurin Ott & Stefan Schwarzbach. BÜHNENBAU: Thomas Hürlimann & Stefan Schwarzbach. BELEUCHTUNG: Janos von Kwiatkowski. TON & VIDEO: Patrick Schneider & Janne Wrigstedt. GEWANDMEISTERINNEN: Graziella Galli & Franziska Lehmann. MITARBEIT KOSTÜMATELIER: Iris Barmet. REQUISITE: Moira Rodriguez. BÜHNENTECHNIK: Daniela Fehr, Janos von Kwiatkowski, Mato Rajic, Patrick Schneider, Sascha Simic & Janne Wrigstedt. EINE ÜBERNAHME VON: DAS THEATER an der Effingerstrasse Bern.

Foto: © Severin Nowacki

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