Freitag, 20. Mai 2016
20:00 - 22:00

Keine Angabe
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Beschreibung

Arnold Schönberg beschrieb das Kunstwerk als ein Labyrinth, an dessen jedem Punkte der kundige Ein- und Ausgang weiss, ohne dass ihn ein roter Faden leitet. Das Trio Flair (Esther Flückiger, Klavier und Hang; Stefan Läderach, Violine; Emanuel Rütsche, Violoncello) nimmt sich diesen Satz als Leitgedanken für sein neues Konzertprogramm, welches in seiner musikalischen Vielfalt unzählige verschiedene stilistische Wege streift, Werke geprägt von einheitlichem Stil, andere im wortwörtlichen Sinne labyrinthisch durchzogen. Labyrinth bildet ein Stichwort auch in visueller und darstellerischer Hinsicht, z.B. hinsichtlich der Aufstellung der Musiker auf der Bühne und andere Spielarten, welche neue Musikstücke oft von den Musikern abverlangen. Gestaltungswille ist gefragt; bisweilen entsteht ein verwirrendes Labyrinth der musikalischen Möglichkeiten.

Für dieses Projekt hat das Trio dem renommierten amerikanischen Komponisten Sidney Corbett und der Pianistin des Trios einen Kompositionsauftrag gegeben. Esther Flückiger, Pianistin, Komponistin und leidenschaftliche Hangspielerin hat ein Werk für Klaviertrio und Hang geschrieben. Die Idee liegt nahe, da sich das Trio Flair in seinen Konzertprogrammen Werken widmet, welche traditionelle Volks- und Ethnomusik mit Elementen des Jazz und der zeitgenössischen Musik verschmelzen. Das Hang wird in diesem Konzert nicht nur in der üblichen Stellung gespielt, sondern auch im Flügel installiert.

Das Programm bringt diese Kompositionen mit Werken von Sonia Bo, Ada Gentile, Carla Magnan, Alfred Zimmerlin und Michael Schneider zusammen.