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Donnerstag, 18. März 2021
16:00 - 18:00

Beschreibung

Auch nach 50 Jahren noch Nachholbedarf? Die Ursachen für die tiefere Beteiligung von Frauen in der Schweizer Politik: Die Einführung des Frauenstimmrechts vor 50 Jahren war ein wichtiger Schritt zur politischen Gleichstellung der Geschlechter in der Schweiz. Trotz der Abschaffung der formalrechtlichen Hürden ist die Beteiligung von Frauen in der Schweizer Politik nach wie vor schwächer als diejenige der Männer. Auch wenn sich die Beteiligungsquoten mit der Zeit angeglichen haben, besteht nach wie vor ein «Gender Gap». Dieser betrifft nicht nur die Vertretung von Frauen und ihren Interessen in den repräsentativen Institutionen und in den für die Schweiz typischen Institutionen der Versammlungsdemokratie, sondern auch die neuen Formen von politischer Aktivierung. Welches sind die Gründe dafür? Und in welche Richtung geht die Entwicklung?

Die 13. Aarauer Demokratietage stehen dieses Jahr unter dem Titel "Frauen und Politik". Ein halbes Jahrhundert nach der Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz beleuchten wir, welche Bedeutung die Geschlechterfrage heute in der Politik hat. Wie und wofür engagieren sich junge Frauen heute? Sind Quoten zwecks Erreichen der Parität in den Parlamenten rechtens? Inwiefern politisieren die Geschlechter anders? Und welche Rolle spielen Gender-Fragen in der Politischen Bildung? Diesen Fragen gehen wir in vier Online-Veranstaltungen nach, jeden Donnerstag im März 2021.

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