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Donnerstag, 25. März 2021
16:00 - 18:00

Beschreibung

Frauen in der Demokratie und Politische Bildung: Vor 50 Jahren erhielten die Schweizer Frauen das aktive und passive Wahlrecht auf nationaler Ebene. Das ist Anlass genug, sich mit der Geschichte der Demokratie und dem zähen Ringen um die Beteiligung der Frauen auseinanderzusetzen, um danach die heutigen Herausforderungen der Repräsentation und der Partizipation von Frauen in der Politik in den Blick zu nehmen. Basierend auf historischen und politikwissenschaftlichen Einsichten zu politischen Strukturen, Repräsentationen, Partizipationsformen und Beteiligungschancen von Frauen damals und heute fragen wir danach, was junge Heranwachsende zum Kampf um Gleichstellung und Frauenstimmrecht wissen sollen. Darüber hinaus interessiert, wie Schüler*innen und Lehrpersonen ermutigt werden können, politische Zusammenhänge immer auch aus geschlechtssensibler und daher geschlechtergerechter Sicht zu reflektieren und benötigte demokratische Handlungskompetenzen zu erwerben.

Die 13. Aarauer Demokratietage stehen dieses Jahr unter dem Titel "Frauen und Politik". Ein halbes Jahrhundert nach der Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz beleuchten wir, welche Bedeutung die Geschlechterfrage heute in der Politik hat. Wie und wofür engagieren sich junge Frauen heute? Sind Quoten zwecks Erreichen der Parität in den Parlamenten rechtens? Inwiefern politisieren die Geschlechter anders? Und welche Rolle spielen Gender-Fragen in der Politischen Bildung? Diesen Fragen gehen wir in vier Online-Veranstaltungen nach, jeden Donnerstag im März 2021.

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